Vom PET zum Rohstoff

Die solvoPET Technologie wird in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt vorangetrieben, das innerhalb der Maßnahme „Plastik in der Umwelt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird. Insgesamt sieben Partner analysierten und entwickeln die verschiedenen Aspekte der Technologie. Gleichzeitig erfolgt eine ökonomische und ökologische Analyse sowohl der Technologie als auch der sich ändernden Wertschöpfungskette, die durch die solvoPET Technologie innovative Impulse erfährt.

PET ist einer der Kunststoffe mit den größten Wachstumsraten. Der Kunststoff ist vielseitig einsetzbar. Über 90% des PET geht in Verpackungslösungen von der Getränkeflasche über die Verpackung von Aufbackwaren oder Frischwaren wie Käse oder Fleisch bis zu Kosmetikverpackungen.

So vielschichtig die Verwendung, so spärlich ist die Sammlung bzw. die Verwertung von PET. Nur 14% des produzierten Materials werden eingesammelt. Davon gehen 4% im Prozess verloren, 8% werden recycelt und in minderwertigen Produkten verwendet und nur 2% werden in Anwendungen gleicher Qualität eingesetzt.

Bei Getränkeflaschen sieht es in der EU kaum besser aus:

  • Einsatz von neuem PET in Getränkeflaschen: 3,6 Mill. to p.a.
  • Sammlung gebrauchter PET-Getränkeflaschen: 1.9 Mill. to p.a.
  • Verlust im Sortier- und Recyclingprozess: 0,6 Mill. to p.a.
  • Verfügbare rPET Flakes: 1,3 Mill. to p.a.

Mit dem Projekt solvoPET wird eine Technologie entwickelt, die über 90% der PET Abfälle wieder zu verfügbaren und wie Neuware einsetzbaren Rohstoffen verarbeitet. Die verschiedenen Prozessstufen sorgen dafür, dass die Qualität der aus Sekundärrohstoffen gewonnenen Rohstoffe die Qualität von Originalware haben.